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Jennifer bricht aus. Riskiert eine Kontaktanzeige. Sie will ihre Liebe neu entfesseln lassen. Nächte genießen voller Gier und Gefühl. Brennende Geilheit spüren, ungeahnten Sex erleben. Doch der Ehefrau gerät das gewagte Sexperiment bald außer Kontrolle - und sie erfährt, wie gefährlich die Liebe ist ... Ein Sexhörbuch über Männer der Lust, gefühlsechte Nächte in Hotels und die Gefahren des Unbekannten. 60 Minuten voller aufregender Liebe und heißem Sex, gelesen von der Brecht-Schauspielerin Inga Schnabel. Hörbuch hier sofort herunterladen.
Sechs Jahre hat Nabokov an “Lolita” geschrieben. Dann wollte den Roman kein amerikanischer Verlag veröffentlichten - zu heikel. In einer obskuren französischen Reihe kam das Werk schließlich heraus. Und wurde erotische Weltliteratur:
Ein alternder Mann verfällt einer zwölfjährigen Kindfrau, tötet schließlich für sie und verpfuscht beider Leben. Er ist Lolita mit Haut und Haaren verfallen. Das Thema und die Sexszenen machten in den 50er Jahren Skandal und sind auch heute noch herbe. “Nacht für Nacht” fällt Humbet Humbert über das Mädchen her. Lolita: “Um Himmels willen, nicht schon wieder!”
Für das Hörbuch wurden Szenen ausgewählt. Immerhin ist die Handlung auf den zwei CDs gut nachzuvollziehen. Natalie Spinell-Beck spricht die kindliche Lolita glaubwürdig pubertär, mit schwankendem Charakter, unausgereift. Lasziv spricht David Lehmann den jüngeren Humbert. Aus dem Gegensatz der Stimmen wird deutlich, welch ein Verbrechen Humbert an dem Kind begeht.
Ulrich Matthes gibt den gealterten Humbert, der nun sein Leben endgültig (im wahrsten Sinne der Worte) gegen die Wand fährt.
Ein schönes Hörbuch. Nur eine, zugegeben ziemlich platte Sache, hat mich auf die Dauer genervt. Häufig fallen Autotüren zu in dem Stück, penetrant laut, wenn man sich das mit Kopfhörer anhört.
_Vladimir Nabokov: Lolita. Hörverlag, rund 9 Euro (gebraucht)_